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DKG zur aktuellen IGES-Studie für eine effizientere und leistungsfähigere Gesundheitsversorgung
Wirtschaftlichkeitsreserven in Kliniken längst ausgeschöpft
Georg Baum
„Das Gutachten verkennt, dass im DRG-System einzig und allein die Zahl der Fälle und das Leistungsspektrum und damit die Morbidität die Kosten verursachen“, machte Baum deutlich. Dagegen bestätige das Sachverständigenrat-Gutachten, dass durch die demographische Entwicklung der Finanzierungsbedarf im Gesundheitswesen und in der stationären Versorgung ansteigen werde. Ebenso prognostiziere das Statistische Bundesamt bis zum Jahr 2020 eine Zunahme der Behandlungsfälle im Krankenhaus um 13,8 Prozent. „Wer dennoch Wirtschaftlichkeitsreserven in merklichem Umfang im Krankenhauswesen ausschöpfen will, muss einem massiven Personalabbau das Wort reden“, warnte der DKG-Hauptgeschäftsführer. Bereits heute zeigten 4.000 unbesetzte Arztstellen und ein von der Bundesregierung selbst initiiertes Förderprogramm zum Aufbau von zusätzlichen Pflegekräften, dass die Gutachter falsch liegen müssen. Auch durch regelmäßige Wiederholung führe der im Gutachten propagierte Preis- und Rabattwettbewerb zu keinen maßgeblichen Einsparungen, die dazu genutzt werden könnten, um den von 11,8 Milliarden Euro (2010) auf 14 Milliarden Euro (2012) anwachsenden Steuer-finanzierungsanteil auch nur ansatzweise reduzieren zu können. Baum: „Die Kliniken appellieren an die Gesundheitspolitiker, sich nicht von Finanzpolitikern die Gesundheitspolitik diktieren zu lassen.“
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder - 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände - in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.064 Krankenhäuser versorgen jährlich 18,0 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 70 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.
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2009-09-11_PM-DKG-zur-IGES-Studie (doc, 35 KB)
2009-09-11_PM-DKG-zur-IGES-Studie (pdf, 20 KB)



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