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20. Oktober 2008
Europapolitische Veranstaltung auf dem Deutschen Krankenhaustag

Grenzüberschreitende Gesundheits- und Krankenhausversorgung gewinnt an Fahrt

Der 31. Deutsche Krankenhaustag, der vom 19. bis 22. November 2008 im Rahmen der weltweit größten Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf stattfindet, erweitert in diesem Jahr erneut sein Themenspektrum. Mit der Aufnahme einer europapolitischen Veranstaltung greift der Kongress nunmehr auch aktuelle Themen der europäischen Gesundheits- und Krankenhauspolitik auf.

Entwicklungen auf europäischer Ebene berühren das deutsche Krankenhauswesen in zunehmendem Maße. Entscheidungen zum europäischen Wettbewerbsrecht, der grenzüberschreitenden Patientenversorgung, EU-geförderte Modellprojekte und diverse EU-Förderprogramme gewinnen immer mehr Einfluss auf die Krankenhäuser in Deutschland. Gleichzeitig entfalten andere Maßnahmen der EU im Verbraucherschutz, im Verkehrsbereich, im Arbeitsschutz sowie in der Industrie- und Wettbewerbspolitik Wirkung, die auch die deutschen Krankenhäuser betreffen. Insbesondere ist künftig mit einer stärkeren Inanspruchnahme grenzüberschreitender Krankenhausbehandlungen zu rechnen und zwar sowohl für die Patienten als auch für die Finanzierungsträger und Leistungserbringer.

Vor diesem Hintergrund werden am 2. Kongresstag des Deutschen Krankenhaustages führende Experten aus Gesundheitspolitik und Klinik unter dem Oberthema „Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung in Europa“ die Konsequenzen für die deutschen Krankenhäuser beleuchten. Unter dem Tagungsvorsitz von Kongresspräsident Heinz Kölking werden Corinna Kleinschmidt, Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission in Brüssel, Udo Scholten, Leiter der Unterabteilung „Europäische und internationale Gesundheitspolitik“ im Bundesgesundheitsministerium, Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft sowie Klaus Deitmaring, Geschäftsführer des Malteser St. Franziskus Krankenhauses gGmbH in Flensburg, die sich aus dem „Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zur Stärkung der Rechte der Patienten bei grenzüberschreitenden Behandlungen“ ergebenden Chancen und Risiken analysieren.

Ziel des Krankenhaustages ist es, allen relevanten Berufsgruppen im Krankenhaus – Ärzten, Krankenhausdirektoren, Controllern, Technikern, Krankenhausträgern und Pflegepersonal – sowie den Partnern im Gesundheitswesen die Gelegenheit zur Diskussion und Meinungsfindung zu geben. Die Veranstalterin, die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK), erwartet an den vier Kongresstagen rund 1.600 Besucher aus Klinikbetrieb und Gesundheitspolitik. Das ausführliche Kongress-Programm des 31. Deutschen Krankenhaustages steht unter www.deutscher-krankenhaustag.de als PDF-Datei zum Herunterladen bereit.

Kontakt:
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Fax: (030) 39 801 - 3021
E-Mail: pressestelle@dkgev.de
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder - 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände - in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.064 Krankenhäuser versorgen jährlich 18,0 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 70 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.

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