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DKG zum verabschiedeten Krankenhausfinanzierungsgesetz
Frau Ministerin Schmidt: 2 Mrd. sind nicht 3 Mrd. Euro
Georg Baum
Auch die Ankündigung, dass die Refinanzierung der Tariflohnsteigerungen zu 50 Prozent erfolge, ist nicht nach zu vollziehen. Wiederum dem Gesetzentwurf ist zu entnehmen, dass 1,35 Mrd. Euro für die Refinanzierung der Tariflohnsteigerungen aufgebracht werden. Bei einer Kostenbelastung der Krankenhäuser durch steigende Löhne in Höhe von 4,2 Mrd. Euro ist damit nicht einmal deren Hälfte refinanziert. Offen bleibt, woher die Krankenhäuser das Geld für die andere Hälfte und die wohl massiven Sachkostensteigerungen nehmen sollen.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden ihre Enttäuschung über nicht ausreichende Hilfen, angesichts einer 6,7 Mrd. Euro großen Finanzierungslücke in den Kliniken, auf der morgigen Großdemonstration zum Ausdruck bringen.“
Dateien
2008-09-24_PM-DKG-zur-Kabinettsentscheidung (doc, 33 KB)
2008-09-24_PM-DKG-zur-Kabinettsentscheidung (pdf, 17 KB)Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder - 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände - in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.064 Krankenhäuser versorgen jährlich 18,0 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 70 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.
Kontakt:
Moritz Quiske (Ltg.)
Holger Mages
Rike Haibach
Tel. (030) 3 98 01 -1022 / -1023
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Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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